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Book in a minuteNachfolgend alle 48 Bücher, zu denen bereits Zusammenfassungen vorliegen – von »20.000 Meilen unter den Meeren« bis »Veronika beschließt zu sterben«.
 |  |  | Jules Verne
20.000 Meilen unter den Meeren
Kapitän Nemo fährt mit ein paar Getreuen in seinem U-Boot »Nautilus« auf den Weltmeeren herum.
Dieses Buch könnte Ihnen gefallen, wenn Sie »Findet Nemo« mochten. | | |
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 | Walt Disney
Aladin und die Wunderlampe
Orientalischer Narziss-Streifen. Fast schon eine Seifenoper: Gossenkind findet eine Öllampe, in der ein Lampengeist (sowas wie ein Kräutergeist) wohnt. Er geht ihm auf den Geist. Happy End. Schöne Songs. Aber für Kinder. | | |
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 |  |  | Max Frisch
Andorra
Die Einwohner von Andorra machen Hatz auf einen Juden, der gar keiner ist. Er wird ermordet.
Max Frisch will Andorra als Modellstaat verstanden wissen. | | |
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 | George Orwell
Animal Farm
Die Schweine erobern einen Bauernhof. Dann spielen sie Poker. Oder essen. | | |
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 |  |  | Heinrich Böll
Ansichten eines Clowns
Ein Clown wird Bettler.
Das Buch ist nicht zum Lachen, zumal vieles am Bonner Hauptbahnhof spielt. | | |
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 | Thomas Mann
Buddenbrooks
Eine reiche Familie wird ärmer und erfolgloser. Ein Opa kriegt einen Stein an den Kopf und stirbt. Ein anderer Opa stirbt nach einem Zahnarztbesuch. Eine Oma erstickt vor den Augen der Familie.
Trägt autobiografische Züge.
Verdammt langes Buch. | | Ebenfalls von Thomas Mann: • Der Zauberberg • Der Tod in Venedig |
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 |  |  | Conrad F. Meyer
Das Amulett
Ein katholisches Amulett rettet einem Protestanten in der Bartholomäusnacht das Leben. Ökumene mal anders. | | |
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 | E.T.A. Hoffmann
Das Fräulein von Scuderi
Eine alte Jungfer trägt teuren Schmuck, den ihr ein Serienmörder erbeutet hat.
(Anmerkung: Toller Film, mit Senta Berger oder so.) | | |
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 |  |  | Karl Marx
Das Kapital
Kritik der politischen Ökonomie. | | |
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 | Hermann Hesse
Demian
Hesse versucht sich mitzuteilen. | | Ebenfalls von Hermann Hesse: • Der Steppenwolf |
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 | Albert Camus
Der Fall
Ein Pariser Anwalt beobachtet eine Frau, die sich in die Seine stürzt und um Hilfe schreit. Er hilft ihr nicht und lacht. | | |
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 |  |  | John Ronald Reuel Tolkien
Der Herr der Ringe
Das Buch zum Film. | | |
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 | John Grisham
Der Klient
Ein Jugendlicher im Kita-Alter schaut sich den Mord an einem älteren Herrn an. Sehr gesellschaftskritisch. | | |
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 |  |  | Philip Roth
Der menschliche Makel
Ein rassistischer Greis hat ein Verhältnis mit einer 35jährigen Kindsmörderin, deren Mann durch den Vietnamkrieg gewalttätig geworden ist. Nicht jugendfreie Inhalte mit viel philosophischem Geschwätz. Der Autor scheint nicht recht zu wissen, was er dem Leser mitteilen will. | | |
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 | Theodor Storm
Der Schimmelreiter
Ein Ostfriese reitet stundenlang mit seiner behinderten Tochter auf dem Deich herum, bis er in der Nordsee ertrinkt, weil sein Deich zu teuer war. | | |
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 |  |  | Theodor Fontane
Der Stechlin
Woldemar verliebt sich und heiratet eine Andere. | | Ebenfalls von Theodor Fontane: • Stine |
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 | Hermann Hesse
Der Steppenwolf
Ein ältlicher, lebensmüder Denker hält sich zwei Geliebte und einen schönen südamerikanischen Saxophonspieler. Er lernt tanzen und schießt auf Autos.
Hesse hat seine eigene Sinnsuche dargestellt. Am Schluss tötet er eine Geliebte. | | Ebenfalls von Hermann Hesse: • Demian |
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 | Hans-Ulrich Treichel
Der Verlorene
Eine Familie sucht in den Fünzigerjahren nach ihrem Sohn, der als Säugling auf der Flucht vor den Russen abhanden kam. Dabei treffen sie auf einen Leichenwagenfahrer (KZ-Aufseher), verschiedene Anthropologen (Nazi-Professoren), Gemüsehändler (Wirtschaftswunder) und einen netten Polizisten. Der Vater überlebt den wirtschaftlichen Aufschwung nicht.
Nach seinem Tod finden Frau und Kind endlich den Verlorenen. Statt mit ihm zu reden, fahren sie wieder nach Hause, weil sie keine Lust mehr haben. | | |
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 |  |  | Bernhard Schlink
Der Vorleser
Ein 15jähriger hat eine Beziehung mit einer Analphabetin. Die Mittdreißigerin war während des Krieges KZ-Aufseherin. Sie ruiniert sein Leben und bringt sich um.
UND-Redakteur Paul: »Ein widerliches Buch.« | | |
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 | Thomas Mann
Der Zauberberg
Der junge Aristokratensohn Hans Castorp lebt sieben Jahre lang in einem Luxussanatorium, ohne krank zu sein.
Die Handlung lässt sich in einem Satz zusammenfassen, das Buch hat über tausend Seiten. | | Ebenfalls von Thomas Mann: • Buddenbrooks • Der Tod in Venedig |
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 |  |  | Jean-Paul Sartre
Die Fliegen
Theaterstück: Ein Pädagoge verscheucht Frauen und Fliegen. Sartresche Freiheitsphilosophie.
Der Autor über das Stück:
»Die Tragödie ist der Spiegel der Fatalität. Ich wollte durch mein Stück dazu beitragen, das französische Volk aufzurichten, ihm wieder Mut machen. Die wahren Franzosen mussten in die Zukunft sehen.« | | |
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 | Annette von Droste-Hülshoff
Die Judenbuche
Ein Jude wird im Wald vom Dorfproleten mittels eines Knüppels erlegt. 30 Jahre später hängt der Mann sich auf.
Enthält viele antisemitistische Anspielungen. Nichts für Liberale! | | |
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 |  |  | Johann Wolfgang von Goethe
Die Leiden des jungen Werther
Ein junger Mann verliebt und erschießt sich. | | |
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 | Gabriel Garcia Marquez
Die Liebe in den Zeiten der Cholera
Ein Verehrer wartet fünfzig Jahre lang auf seine Gelegenheit und wird zurückgewiesen, als er sie nutzt. | | |
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 |  |  | Andreas Steinhöfel
Die Mitte der Welt
- Aus dem Leben eines Taugenichts. | | |
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 | Tanja Kinkel
Die Puppenspieler
Ein Junge sieht, wie seine Mutter als Hexe auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. Er nimmt sich vor, zu beweisen, dass es keine Hexen gibt. | | |
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 |  |  | Henning Mankell
Die Rückkehr des Tanzlehrers
Der Autor versucht an frühere Erfolge anzuknüpfen. Viel Blut, viel Schnee und wenig Inhalt. Einige Charaktere propagieren seitenlang nationalsozialistisches Gedankengut. | | |
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 | Sigmund Freud
Die Traumdeutung
Ein »ganz gottloser Jude« träumt von Kindermädchen in Treppenhäusern. Der Leser bekommt Penisneid. | | |
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 |  |  | Robert Louis Stevenson
Dr. Jekyll und Mr. Hyde
Dr. Jekyll leidet an einer diffusen Identitätsstörung. Er erfindet ein Elixier, mit dem er sich in Mr. Hyde verwandeln und so seine negativen Energien ausleben kann. Dr. Jekyll hat Angst, sich irgendwann nicht mehr zurückverwandeln zu können und nimmt sich das Leben. | | |
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 | Erich Kästner
Emil und die Detektive
Eine Schar von Kindern fängt einen Kleinkriminellen. Fast wie »Die drei ???«, spielt aber in Berlin. | | |
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 |  |  | Frank Wedekind
Frühlings Erwachen
Gegenteil von »Spät rechts einschlafen«. Extrem verklemmte Gesellschaft. Highlights: SM-Szenen, Vergewaltigung, Hirn in den Weiden. Ein paar kleine Kinder im Alter von 14 bis 16 vor 100 Jahren.
FSK ab 21. In Deutschland verboten. | | |
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 | Jonathan Swift
Gullivers Reisen
Gulliver wird wahnsinnig.
Dem Leser geht es kaum anders. | | |
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 |  |  | Friedrich Hebbel
Gyges und sein Ring
Ein Mann findet einen Ring, der unsichtbar macht. Er tötet den König und hat ein Verhältnis mit der Königin. Der Kerl, nicht der Ring.
So spannend wie das Cover. | | |
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 | Terry Pratchett
Heiße Hüpfer
Auszug: »Vielleicht finden wir auch heraus, warum das Schnabeltier.«
Kurz gesagt: Fantasy vom Feinsten ... | | |
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 |  |  | Dan Brown
Illuminati
Ein amerikanischer Collegeprofesser rettet mit einem Segeltuch die Welt vor den Illuminaten, die eine Antimateriebombe bauen.
»Was mir besonders gefiel war der partiell wissenschaftliche Ansatz. Wer beschäftigt sich heutzutage schon freiwillig mit physikalischen Fragestellungen? Und das im Zusammenhang mit Kirchengeschichte! Selbst dies war gut verpackt!«
(Leserin bei Amazon.de) | | |
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 | Robert Anton Wilson
Illuminatus!
Kein diskordisches Prinzip: Keiner hat's (nicht) gesehen, aber jeder hat's (nicht) gelesen.
Die »Illuminatus!«-Trilogie enthält wesentliche Gedanken des Diskordianismus, der humoristischen Naturreligion.
Weil wir es nicht nötig haben, das Gegenteil zu behaupten und es dann vielleicht doch eventuell anders zu meinen, verzichten wir auf Band Eins und Drei. | | |
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 |  |  | Leo Tolstoi
Krieg und Frieden
Das Buch ist zu lang und spielt in Russland. | | |
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 | Hermann Melville
Moby Dick
Über 1.200 Seiten über die Anatomie des Wals. Spannend für Biologen. Sonst nicht. | | |
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 |  |  | Michael Ende
Momo
Ein kleines Mädchen rettet die Welt mit einer leuchtenden Schildkröte. | | |
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 | Alan Alexander Milne
Pu der Bär
Ein dicker Bär muss Diät machen und wird dafür in ein Loch gesteckt. Moralischen Beistand leisten unter anderem ein Ferkel mit Minderwertigkeitskomplexen, ein depressiver Esel und ein psychisch labiler Hase. Ein typisches Kinderbuch also. | | |
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 |  |  | Daniel Defoe
Robinson Crusoe
Robinson Crusoe wartet auf Freitag. | | |
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 | Robert Schneider
Schlafes Bruder
Ein Junge hört Geräusche, die sonst keiner hört. Wer kennt das nicht?
Wenn wir jetzt noch schreiben, dass er auch das Herz seiner ungeborenen Schwester schlagen hört, würden Sie es uns nicht glauben. Also lassen wir es. | | |
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 |  |  | Theodor Fontane
Stine
Genauso wie »Irrungen, Wirrungen«. Nur schlechter. Der Graf ist außerdem noch feige und schafft es nichtmal, sich zu erschießen. | | Ebenfalls von Theodor Fontane: • Der Stechlin |
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 | Stephen King
Susannah
Der letzte Revolvermann sucht in einer sterbenden Welt den »dunklen Turm«.
»Susannah« ist nur einer von insgesamt sieben Teilen des Zyklus »Der dunkle Turm«. Uns war einer schon zu viel. | | |
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 |  |  | Friedrich Schiller
Verbrecher aus verlorener Ehre
Ein hässlicher Junge wird Bandit. Schlimmer als Disneys »Robin Hood«.
Trotzdem kein Vergleich zu Eichendorffs »Aus dem Leben eines Taugenichts«. | | |
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 | Paulo Coelho
Veronika beschließt zu sterben
Eine junge Frau schluckt vier Schachteln Schlaftabletten. Dann merkt sie, wie schön das Leben ist, und stirbt.
»An die Verrückten dieser Welt« (Brigitte, Hamburg)
Anmerkung: Der brasilianische Autor lässt sich selbst in dem Roman auftreten und kassiert damit einen zusätzlichen Minuspunkt von der Redaktion. | | Ebenfalls von Paulo Coelho: • Der Alchimist |
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