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Bild: USA unter Zugzwang

USA unter Zugzwang


Übersicht: Paul (Texte/Biografie) // Zwei Seiten Politsatire // Veröffentlicht am 20. 2. 2003 // Abstract: Neuer Atomwaffenfund in den USA: Bush steht unter Handlungsdruck


Vorsicht, Antiamerikanismus!
Antiamerikanismus
Dieser Text darf auf keinen Fall in die Hände von Kindern, Unmündigen und/oder Freunden bzw. Befürwortern der Bush- Administration gelangen! Teilen Sie die Existenz dieses Textes bitte umgehend schriftlich mit:
Honorable Donald H. Rumsfeld,
Secretary of Defense
1000 Defense Pentagon,
Washington, DC 20301
United States of America

Nach den Nachrichten hören Sie nun unseren Sonderbericht zur aktuellen Lage im USA-Konflikt.
Die Schlagzeilen: Chef-UN-Inspektor Blix legt zweiten Inspektionsbericht vor – Präsident Husseins Rede zur Lage der Nation – und: Kanzler Schröder äußert sich besorgt zum drohenden Krieg in Amerika.


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Nett gemeint, aber den USA kann
jetzt nur noch ein Wunder helfen

Brüssel. Soeben legte Chefinspektor Hans Blix den zweiten Bericht der UN-Inspektoren in den USA vor. Dem Bericht zufolge wurden bisher ein Dutzend unterirdischer Bunker mit biologischen und chemischen Kampfstoffen entdeckt. Die Waffen werden zur Zeit sichergestellt. Unbestätigten Angaben nach haben die UN-Inspektoren vor etwa vier Stunden auch atomare Waffen entdeckt. Die etwa siebentausend Sprengköpfe, die jeweils die viereinhalbfache Sprengkraft der Hiroshima-Atombombe besitzen, sollen von Experten untersucht werden.
Hans Blix gab sich sehr bestürzt: »Ähm ... wir können davon ausgehen, dass wir bisher nicht einmal ein Viertel aller Waffen in den Vereinigten Staaten sichergestellt haben ... äh ... Daher halte ich es für unbedingt notwendig, dass den Inspektoren von London und Bagdad mehr Zeit eingeräumt wird. Ein militärisches Vorgehen halte ich für zur Zeit äußerst bedenklich.«

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Vom Jäger zum Gejagten: Die
übrigen Vertreter der »Koalition
der Willigen« suchen nach Beute
und spähen in Richtung Amerikas

Bagdad. Gestern um 20 Uhr Ortszeit hielt der irakische Staatschef Saddam Hussein seine von allen Lagern mit großer Spannung erwartete ›Rede zur Lage der Nation‹. Dabei ging er insbesondere auf die Verpflichtungen des irakischen Volkes im Weltfrieden ein – unser Korrespondent berichtet live aus Bagdad.

»Als gestern Abend um Acht Präsident Hussein vor die versammelten Fernsehkameras und Journalisten trat, wartete jeder sehr gespannt, auf welche Weise das irakische Staatsoberhaupt sein Volk auf den drohenden Krieg einstimmen würde.«

»Wieso warten wir noch, unsere Truppen in die Vereinigten Staaten von Amerika zu entsenden? Warum brauchen wir noch mehr Beweise? Reichen die bisher gefundenen Waffen als Grund für einen Militärschlag noch nicht aus?
Die USA bedrohen nicht nur uns, sondern alle Staaten, weltweit! Statt abzurüsten produzieren sie immer mehr Waffen! Dies und die Tatsache der mangelnden Zusammenarbeit rechtfertigen einen Präventivangriff von Seiten des Irak; und wünschenswerter Weise auch von den Vereinten Nationen!
Im Notfall wird der Irak aber auch ohne eine Resolution des UN-Sicherheitsrates eine Entwaffnung durch das irakische Militär durchführen!«

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Wie der Sprecher des Weißen
Hauses können sich viele
patriotische Amerikaner
noch nicht mit der Zukunft
ihres Landes abfinden

Berlin. Bundeskanzler Gerhard Schröder bleibt weiterhin auf seinem Standpunkt, »die Vereinigten Staaten nicht durch Krieg, sondern dich diplomatische Mittel zur Abrüstung und Zusammenarbeit zu bringen«. Ebenso räumte er den UN-Inspektoren zeitlich unbefristete Untersuchungen ein.
Auch Bundesaußenminister Fischer hält einen Krieg zum derzeitigen, sowie jedem anderen Zeitpunkt« für ausgeschlossen. »Krieg schafft keinen Frieden«, so Fischer.

Und hier geht's jetzt weiter mit unserem Jazzprogramm und der NDR-Bigband live aus Halle.

(Sie lasen: Zwei Seiten Politsatire von Paul.)

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