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Die Ziele von ... UND?
Übersicht: Yoshi ( Texte/ Biografie) // Zwei Seiten Hintergrundberichte // Veröffentlicht am 16. 4. 2003 // Abstract: »Was wollt ihr eigentlich?« – Fragen Sie uns was Leichteres.
 | Zwar nicht gerade das Ziel von ... UND?, aber immerhin auch eines | »Was wollt ihr eigentlich?«
Das dürfte wohl die Frage sein, die sich UND-Angestellte am häufigsten stellen lassen müssen. Nicht selten von Lesern, oft jedoch von mehr oder weniger treuen Fans. In besseren Zeiten bekamen die Fragenden noch ein selbstsicheres »Wir wissen es nicht!« zu hören.
Ein bestimmter Redakteur, der hier nicht namentlich genannt werden möchte, pflegte auch gerne »Stör mich nicht, ich lese!« oder »Das willst du gar nicht wissen!« zu antworten, bekam dann aber doch ziemlich schnell gewisse Schwierigkeiten mit dem nordrheinwestfälischen Verfassungsschutz.
 | Der Weg ist das Ziel? Wohl kaum. | Heute, in Zeiten der (weltweiten) Globalisierung, haben sich »unsere« Mitarbeiter darauf geeinigt, auf obenstehende Frage einfach mit einer Antwort in Form der Gegenfrage »Was wollt ihr eigentlich?« zu reagieren. Von dieser Schlagfertigkeit quasi ins Gesicht getroffen, geben die Fans/Leser (oder wer auch immer gefragt hat) meist Ruhe. Und wenn dem mal nicht so sein sollte, bietet ein allgemein bekannter und ebenso gefürchteter UND-Redakteur vier Tage in der Woche eine kostenlose Führung durch verschiedene, nicht näher genannte Kammern des Hauptgebäudes an. Alle, die bisher an diesem speziellen Ausflug teilgenommen haben, waren im Nachhinein ausnahmslos der Meinung, dass diese Tour ihnen »die Augen geöffnet« hätte und ihr »Wissensbedarf für Jahrmillionen gedeckt« sei. Zumindest sagten das diejenigen, die noch zur Artikulation im Stande waren.
 | Kritisiert das UND-Magazin aufs Schärfste: Henry A. Kissinger | Um die Frage nach den Zielen von ... UND? noch einmal ganz allgemein zu beantworten: Diese Ziele kennt keiner so recht. Am allerwenigsten wir selbst.
Klar, es stimmt schon, dass wir manchmal angeben, bestimmte Ziele zu haben (»Isolation Israels«, »Anwerben des (ehemaligen) irakischen Informationsministers als Pressesprecher für den Herausgeber«, »Reduzierung der Witze auf ein Optimum«), jedoch handelt es sich dabei um nichts anderes als verlogenes Propagandageschwätz, tagesaktuell ausgetüftelt von unserer Propaganda-Redaktion (Nebengebäude vier bis zehn), die, wie man bei näherer, nicht zu empfehlender Betrachtung feststellt, zu nichts anderem gut oder gar fähig ist.
Genauso wenig stimmt es, dass (wie bereits etliche Male behauptet wurde) ... UND? sich zum Ziel gemacht hätte, das letzte Satiremagazin zu werden – das hat sich einfach ergeben.
So zumindest sehen wir das.
 | Kissinger bei seiner Verhaftung nach Falschaussage eines UND-Redakteurs | Gelegentlich wird auch von der (vermeintlichen) Konkurrenz a là ZYN! und Titanic behauptet, ... UND? wolle die Weltherrschaft an sich reißen. Wir, die wir uns ja eigentlich mit so was auskennen müssten, sehen das etwas anders: Das Ansichreißen dieser verdammten Weltherrschaft, die eh noch niemand gesehen hat, ist doch wohl das selbsternannte Ziel des so genannten ZYN!-»Magazins«, da wollen wir nichts mit zu tun haben!
Zugegeben, einige Male sprachen schon die ein oder anderen einschlägig vorbestraften UND-Redakteure von »Bayern annektieren« und »die Schweiz kaufen«, aber von der Realisierung dieser Pläne gemäß geltenden EU-Rechtes ist man noch weit entfernt. Und solange eine Weltherrschaft Amerika mit einschließt, wird sich da auch nicht viel dran ändern.
So, nun wissen Sie also, was die Ziele dieses »unsäglichen, gar verabscheuungswürdigen Schmierblattes« (Henry A. Kissinger persönlich vermochte es so zu interpretieren) sind beziehungsweise nicht sind. Jahaa, damit meinen wir uns, besser gesagt ... UND?.
Falls Sie noch Fragen haben, melden Sie sich bitte montags bis donnerstags gegen 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit von dem Büro Nr. 666. Kennwort: Kammer-Tour.
(Sie lasen: Zwei Seiten Hintergrundberichte von Yoshi.)
Ebenfalls von Yoshi:
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