... UND? – Das letzte Satiremagazin
Navigation
Startseite anzeigen Startseite Satiren anzeigen Satiren Therapien anzeigen Der Therapeut Cartoons anzeigen Nett: Cartoons Mitschnitte anzeigen Mitschnitte Specials anzeigen Specials Biografien anzeigen Biografien Autorenzitate anzeigen Autorenzitate Pressestimmen anzeigen Pressestimmen Satire schreiben Satire schreiben Impressum anzeigen Impressum
Suche
Suchen bei ... UND?
Im UND-Maga- zin suchen:
Letzte Hilfe
Themenbild
Satiren zu fies? Hintergrund zu rot?
Die Rettung naht! Hier klicken und aufraffen.
Besucher
Pixelgrafik: Kleine Hütte mit der Aufschrift »U.N.D.«
Zur Zeit werden zwei Leser und Fans bei ... UND? gezählt.
Große Serie
Tierbild mit einem ganz süßen Koalabär
Tierbilder gucken? Hier klicken!
Autorenzitat
Themenbild
Aristokrates:
»Fragen wir doch einfach Mister Minit!«

Bild: Warum ... UND? so schreibt, wie ... UND? will und warum das gut ist

Warum ... UND? so schreibt, wie ... UND? will und warum das gut ist


Übersicht: Paul (Texte/Biografie) // Drei Seiten Reformen // Veröffentlicht am 10. 2. 2003 // Abstract: Schluss mit dem Reformgequatsche: ... UND? geht eigene Wege


Bild

Die neue deutsche
Rechtschreibung

Einer unserer Redakteure musste sich vor einiger Zeit für die Rechtschreibung im UND-Magazin rechtfertigen. Um dies ein für alle mal klarzustellen – die erste Rechtschreibregel für ... UND? lautet: ... UND? hat Recht. Die zweite Regel: Es gilt die Rechtschreibung der liberalen Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT. Die dritte und letzte Regel: In Präzedenzfällen gilt die erste Regel.


Eigentlich ist damit alles gesagt. Zur Verdeutlichung werden wir nun noch einige Beispiele anführen:

›PS‹, also post Scriptum, schreibt ... UND? mit Punkten, also ›P.S.‹ Mit einer uneinsichtigen Leserin hatte der bereits oben erwähnte Redakteur einen kleinen Disput. An dieser Stelle möchten wir aus den verschiedenen Mails zitieren.

Achtung: Es folgen Original-Zitate!

»›PS‹ wird nicht ›P.S.‹ geschrieben. merken bitte – ich weiß, es hört sich sehr neunmalklug an ... höhö – so bin ich...«

Die Antwort des Redakteurs:

»Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass man ›P.S.‹ mit Punkten schreibt. ›PS‹ sind Pferdestärken. ›P.S.‹ dagegen ist, wie wohl bekannt, eine Abkürzung. Wenn korrigieren, dann bitte auch richtig!«

Bild

Damit macht ... UND? kurzen
Prozeß, gerne auch mit -ss-

Die Rückantwort:

»und jetzt zu meinem großen triumph...haha. leg dich nicht mit mir an, wenn es um rechtschreibung oder ähnliches geht. ich mache beim tippen sicher viele fehler, wie jeder. aber grundsätzlich weiß ich (meist!) genau, was richtig und falsch ist. und ›P.S.‹ ist falsch!!!!!! ich kenne PS als pferdestärken, aber ›PS‹ AUCH als das, was du FÄLSCHLICHERWEISE (hehe) als ›P.S.‹ zu kennen glaubst (und darauf auch noch bestehst...!) glaub mir, es heißt ›PS‹ – ohne punkte. oder sagst du auch b.z.w. anstatt bzw. ?! es gibt halt abkürzungen, die sich schon so ›eingebürgert‹ haben, dass man nicht nach jeder verkürzten silbe/jedem verkürztem wort ein punkt setzt. falls du mir in meiner überheblichen art nun immer noch keinen glauben schenkst – guck in einen duden...«

Spätestens jetzt erwachte in unserem Redakteur der Berufsstolz:

»Nach dem Duden wird es ohne Punkte geschrieben. Du hast Recht. Ich habe mal zwölf Bekannte, Verwandte und Freunde gefragt. Alter: Zwischen 14 und 52 Jahren. Und alle schreiben ›P.S.‹ – egal, was du sagst. Ganz abwegig ist das auch nicht. Wenn ich zum Beispiel ›post meridiem‹ abkürze, schreibe ich doch wohl auch nicht ›pm‹ sondern ›p.m.‹ (dasselbe bei ›a.m.‹), oder?! Das gleiche bei post mortem. Post urbem conditam kürzt man auch mit ›p.u.c.‹ ab. Egal. Ich werde das weiterhin so beibehalten. Ich denke, dass es wichtig ist, dass man konsequent ist. Schlimm ist daher auch die neue ›Rechtschreibung‹. Wenn du bedenkst, dass allein Duden und Bertelsmann über 200 Abweichungen haben. Von daher ... in der UND-Redaktion (die dir inzwischen wohl auch ein Begriff ist) wird ›P.S.‹ auch weiterhin so geschrieben werden...«

Danach hat der besagte Redakteur nicht wieder zurückgeschrieben. Er möchte jetzt hier die Gelegenheit ergreifen und seine Stellung deutlich machen:

Bild

Für ... UND? seither ohne
jede Relevanz: Der Duden

»Das ...UND?-Magazin steht unter anderem für ein korrektes Deutsch ein. Dazu gehört neben einem guten Stil selbstverständlich auch die grammatische Korrektheit. Hier müssen wir aber deutlich zwischen den Änderungsversuchen ›unserer‹ Rot-Grünen-Bundesregierung und der Vernunft von Schriftstellern, Redakteuren und Literaturkritikern unterscheiden. Jeder mag für sich entscheiden wem er mehr Glauben schenken mag ...
In der Einführungszeit der neuen Rechtschrei(!)bung bildeten sich teilweise sehr hartnäckige Wiederstandsgruppen. Zu den bekanntesten zählt wohl die ZEIT. Diese bereits erwähnte Wochenzeitung diskutierte damals sehr ausführlich, wie sie in Zukunft schreiben wollte. Sie entschieden sich für ihr eigenes System. Diese Zeitung schreibt also nach ihren eigenen Regeln.«

... UND? folgt mutig diesem Beispiel.

Doch die besagte Leserin gab nicht auf:

»Zum PS. Ein Fehler wird nicht dadurch besser, dass ihn alle begehen. Das ist doch vollkommen irrelevant, wie viele Personen das FALSCH schreiben oder wie sinnvoll bzw. nicht sinnvoll diese Schreibung ist. Ich habe nie behauptet, dass es logisch ist. Aber P.S. ist falsch. (EGAL, wie viele ähnliche(!) beispiele du findest, bei denen das doch...und dieses und jenes...)
Bild

Der Teufel steckt im Detail, achten
Sie daher unbedingt auf das
Kleingedruckte!

(Falls man es doch schreiben darf, was ich nicht nachgeprüft habe, nehme ich das alles selbstverständlich für diesen fall zurück... logisch) Und was du als konsequent bezeichnest, bezeichne ich in diesem Fall wohl eher als eine Art Rechthaberei oder Unflexibilität. Aber da scheint unsere Meinung wie bei vielem wohl etwas(!) auseinander zu driften. Genauso sehe ich das mit der neuen Rechtschreibung, die ich im Großen und Ganzen doch befürworte. Aber das ist dann schon eher eine Ansichtssache.«


Der Redakteur darauf:

»Als erstes zu unserem Lieblingsthema neue Rechtschreibung. ›Der Grislibär isst Krepp mit Ketschup und Schikoreesalat mit Majonäse.‹ So ... das ist absolut korrekt. Ich finde das einfach nur schaurig. Die Liste der Beispiele ist damit noch lange nicht zu Ende ... zum Beispiel ›Stengel‹ beziehungsweise neuerdings ›Stängel‹. Weil es ja von ›Stange‹ kommt ... ›Eltern‹ kommt von ›Altern‹ – logische Folgerung: ›Ältern.‹«

Darum schreibt ... UND? so, wie ...UND? will.


(Sie lasen: Drei Seiten Reformen von Paul.)

Ebenfalls von Paul:

Bild: Sommer, Sonne, Sylt

Sommer, Sonne, Sylt
Sie liegen am Strand und es regnet ohne Unterlass. Schön, nicht?

> text anzeigen
Transparenter PixelBild: USA unter Zugzwang

USA unter Zugzwang
Neuer Atomwaffenfund in den USA: Bush steht unter Handlungsdruck

> text anzeigen

Disclaimer / Rechtliche Schutzbestimmungen:
Alle Texte und alle übrigen Inhalte auf dieser Seite sind frei erfundene Begebenheiten, wahre Geschehnisse oder Ereignisse, die leicht abgewandelt wurden. Welche Inhalte frei erfunden sind und welche nicht, spielt für den Leser keine Rolle. Jegliche Ähnlichkeiten mit (noch) lebenden, sterbenden, toten, verwundeten, schlafenden oder dementen Personen sind voll und ganz beabsichtigt. Wer aufgrund seines Gewissens, seines Alters, seiner Religion, seiner Herkunft, seiner Ideologie, seiner Staatsangehörigkeit oder seiner Intelligenz die Inhalte dieser Seite anstößig findet, sollte diese Seite sofort verlassen. Beschwerden, Leserbriefe, Fanpost, Hinweise etc. können nur schriftlich entgegengenommen werden.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Copyright 2000-2010 UND-Magazin Deutschland. Alle Rechte etc. vorbehalten.
Programmhinweis
Themenbild
Leben ohne Sorgen:

Das Tagebuch des Saddam H. (1)

Bild: Das Tagebuch des Saddam H. (1)Neue Serie: Saddam H. schreibt beim UND-Magazin
> text anzeigen
Artverwandtes
Weitere Satiren praktisch zum gleichen Thema:

Die Ganz Neue Deutsche Rechtschreibung

Bild: Die Ganz Neue Deutsche RechtschreibungRegeln für ein erfüllteres Dasein: Die neureformierte Rechtschreibung
> text anzeigen

»Sieg Heil!«, sprach der Igel

Bild: »Sieg Heil!«, sprach der IgelWir verstehen uns selbst nicht mehr. Die Suche nach einer Lösung
> text anzeigen
Konfliktpotenzial
Gesellschafts- spiele, Tee und Drogen

Bild: Gesellschaftsspiele, Tee und Drogen»Kind, es ist nun an der Zeit, mit dir Gesell- schaftsspiele zu spielen!«
> text anzeigen
Lächeln des Monats
Stimmen zu ... UND?
Themenbild
»Der Klassiker!«
– Auto, Motor, Sport