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Die Herrschaft der 1.000 Tage
Übersicht: Die Redaktion ( Texte) // Zwei Seiten Hintergrundberichte // Veröffentlicht am 8. 8. 2002 // Abstract: Drei Jahre zwischen Zäsur und Zensur: ... UND? festigt die Macht
Kaum zu glauben, aber seit tausend Tagen gibt es schon das UND-Magazin. Aus aktuell gegebenem Anlass deshalb nun eine Zwischenbilanz zum Anfang vom Ende.
 | Auch das große Medienecho trug zum Erfolg von ... UND? bei | Tausend Tage, das sind eine lange Zeit. In tausend Tagen hätten Sie beispielsweise lesen lernen, EU-Staaten infiltrieren, Privatfernsehen verachten, Satiremagazine mit weniger als drei Punkten im Namen boykottieren, zur Feder greifen, sich die Kugel geben oder einfach nur leben können. Aber nein, Sie müssen ja gleich UND-Leser werden! Was denken Sie sich eigentlich dabei? Glauben Sie, wir merken das nicht? Stimmt, da haben Sie Recht. Deshalb gehen wir da jetzt auch nicht weiter drauf ein.
1.000 Tage ... UND? – Redaktionsmeinungen:
Jeff: Scheiße!
Sandy:
Ups!
Dementia: Äh ...
Paul: Sag das nochmal!
 | Geheimnis unseres Erfolges? Nur Steine und Parolen. | Yoshi: Was? Ist nicht dein Ernst, oder? Argh!
Der Therapeut: Wirklich eine schöne Zeit ... ich erinnere mich gerne daran, wie ich anno dazumal hundert Tage mit Marilyn Monroe im ewigen Eis auf einer Kreuzfahrt festsaß ...
Isar:
Jaja ...
Der Herausgeber:
Laut AWA werden monatlich gerade mal 1.283.000 Leser erreicht. Da ist ja sogar die ZEIT erfolgreicher!
Aristokrates:
Nett, dass ihr mich auch noch fragt ... was ich dazu sage ... ähem ... äh ... Moment, ich hab's gleich ...
Soviel dazu.
 | Eine der ersten Redaktionssitzungen (von links: Sandy, Yoshi, Paul, Jeff, Herausgeber Lindemann, Aristokrates) | Böswillige Zungen legten dieser Tage die Behauptung offen, die UND-Redaktion würde sich faul auf ihren Lorbeeren räkeln. Doch davon kann nicht die Rede sein:
Extra zu diesem geilen Jubiläum haben die Redakteure Sonderschichten eingelegt: Dementia kaufte sich eine Sanduhr, Jeff stattete der Titanic-Redaktion einen Überraschungsbesuch ab, über den sich deren Angehörigen beziehungsweise Hinterbliebenen »sehr gefreut« haben. Sagt Jeff.
Paul gab zum ersten Mal in der Geschichte ein Interview und Yoshi sortierte mit Isars Hilfe seine Notizen, wodurch zahlreiche verschollen geglaubte und verdrängte Ideen für ... UND? ans Tageslicht befördert wurden (zum Leidwesen des bayerischen Verfassungsschutzes). Als besonderes Schmankerl lud der Therapeut am Abend zu einem Sektempfang auf seinem neuen Golfplatz ein.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Herrn Edmund Stoiber sowie dessen Ehefrau Karin, die mit ihrer Anwesenheit dem Abend einen blau-weißen Touch gegeben haben und so freundlich waren, 20.000 Euro aus EU-Mitteln locker zu machen. Damit bereiteten sie uns ein tolles Feuerwerk und ... UND? eine gebührende Festlichkeit.

Die Redaktion
Ebenfalls von der Redaktion:
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