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Jeff:
»Wieso CSU? Ich denke, der Therapeut wählt die FDP!«

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In eigener Sache


Übersicht: Die Redaktion (Texte) // Zwei Seiten Spezial // Veröffentlicht am 1. 12. 2002 // Abstract: Entschuldigung, da haben wir wohl was falsch gemacht. War keine Absicht.


Liebe Fans,
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
Werter Herr Bundespräsident


In Anbetracht der aktuellen politischen Geschehnisse wünschen wir, die Redaktion von ... UND?, Ihnen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest. Zu diesem Schritt fühlen wir uns verpflichtet, da wir in letzter Zeit mehr als aktiv dazu beigetragen haben.

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Es wird wieder Zeit, die
Weihnachtsmänner
aufzuhängen. Eigentlich.

Wir möchten uns in allen Maßen dafür entschuldigen, dass unser Autor Jeff vor nicht allzu langer Zeit in einem Schreiben an seine Großtante Gerda aus Elmshorn behauptet hatte, ... UND? wäre nicht schuld daran, dass es noch kein Weihnachten in diesem Jahr gegeben hätte. Wir bekennen uns schuldig, Ihnen, liebe Fans, sehr geehrte Leser und werter Herr Bundespräsident, bislang mit allen Mitteln (und, wie wir anmerken möchten, verdammt erfolgreich) das diesjährige Weihnachtsfest, dass nach dem Gregorianischen Kalender bereits am siebzehnten November hätte stattfinden sollen, vorenthalten zu haben.

Der diesjährige Heiligabend findet – wie gewohnt – am vierundzwanzigsten Dezember statt. Wir, die UND-Redaktion, hoffen, dass Sie uns vergeben können und dass wir trotz dieses Vorfalls das eine oder andere Weihnachtsgeschenk bekommen werden. Zu den Gründen unserer Tat: Das Jahr 2002 ist das erste Jahr mit gleicher Anzahl von ausschließlichen Zweien und Nullen seit dem Jahr 20 n. Chr. Für diesen Fall ist im Gregorianischen Kalender, benannt nach dem Besitzer der größten deutschen Kalenderblattdruckerei, vorgesehen, dass der Abend des Heiligen Christus genau sechs Tage und ungefähr einen Monat vor dem gewöhnlichen Datum stattfindet.

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Oh ja, welch eine Resolution!

Da zu diesem Zeitpunkt die Irak-Resolution noch nicht unter Dach und Fach war und somit noch nicht entschieden war, ob es am vierundzwanzigsten Dezember statt der erwarteten Geschenke vielleicht doch Kriegsmaterial regnen würde, wollten wir Sie, liebe Fans, sehr geehrte Leser und werten Herrn Bundespräsident, vor der drohenden Gefahr schützen, zu dieser Zeit schon allzu glücklich zu sein.

Wir sehen uns durch die vielen unglücklichen Kinder auf deutschen Straßen in unserer Entscheidung bestätigt. Auch wollten wir damit den deutschen Einzelhandel schützen, der, wie immer komplett desorganisiert, vollständig "vergessen" hatte, dass das Weihnachtsgeschäft dieses Jahr schon einen Monat früher, also im März, hätte beginnen müssen. So wäre dieses Ressort völlig unvorbereitet in eine der schlimmsten Krisen seit der Gründung von ... UND? und der Bundestagswahl (1983) geschlittert.

Wie Sie sehen, meinten wir es nur gut. Deshalb bitten wir Sie, liebe Fans, sehr geehrte Leser und werter Herrn Bundespräsident, uns noch einmal zu verzeihen und uns das verloren gegangene Vertrauen wiederzugeben, das auf dem Gebiet der Deutschen Satire so bedeutsam ist.
Noch einmal wünschen wir Ihnen, liebe Fans, sehr geehrte Leser und werter Herr Bundespräsident ein gesegnetes Weihnachtsfest 2002. Mögen die guten Geister, die kürzlich die FDP verlassen haben, mit Ihnen sein. Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Das Osterfest des kommenden Jahres 2003 findet voraussichtlich am zwanzigsten April selbigen nächsten Jahres statt.


Die Redaktion


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