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Bild: Mitschnitte und Gesprächsprotokolle

Mitschnitte und Gesprächsprotokolle

Die Tischlersaga (Teil 2)


Bitte beachten Sie auch »Die Tischlersaga (Teil 1)«.

Yoshi: Was sagen eigentlich die Holländer dazu, dass die ganzen Regale bei ihnen herumschwimmen?

Stephan: Was sollen die schon sagen? Sie finden es gut. Regale kann man immer gebrauchen.

Yoshi: Klingt einleuchtend.

Stephan: Und ist auch gut für den Umweltschutz. Aus Holland kommt übrigens der Parteivorsitzende der österreichischen Grünen.

Yoshi: Wer?

Stephan:
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Van der Bellen brachte nicht nur
seinen Namen, sondern auch die
Idee von der aktiven Sterbehilfe
aus den Niederlanden mit.
In Holland kann man sich sowas
leisten, die Särge dafür
gibt es ja

Alexander van der Bellen.

Yoshi: Ach, der! Oh.

Stephan: Genau.

Yoshi: Wusstest du eigentlich, dass der Name Holland erstmals 866 mit »Holtland« (Holzland bzw. Waldland) als Bezeichnung für die Gegend um Harlem erwähnt wurde?

Stephan: Harlem? Außerdem sind es die Niederlande, aus denen der Grüne kommt. Holland ist nur eine Provinz.

Yoshi: Wem sagst du das! Apropos Niederlande! Mir fällt gerade ein, dass in der Internationalen Grundschulleseuntersuchung (IGLU) Schweden, die Niederlande und England die vordersten Plätze belegten!

Pause.

Stephan: Was du nicht sagst.

Yoshi: Bei Schweden kann ich es verstehen, da heißen KindergärtnerInnen ebenfalls »Lehrer« – und genießen die gleiche Ausbildung wie der gleichnamige Berufsstand.
Bild

Zur Ausnahme geworden:
Kinder, die lesen können

Was die Niederlande anbelangt, so will ich es ihnen gönnen – wenngleich es mir nicht leichtfällt, dieses Ergebnis nachzuvollziehen. Aber da die Niederländer sonst schon alles verloren haben und sich nicht einmal bei der letzten Fußballweltmeisterschaft qualifiziert haben, sehe ich es ihnen nach. Man beachte: Deutschland wurde damals Vizeweltmeister, sodass wir den Niederländern in dieser Angelegenheit augenscheinlich verzeihen können.

Stephan: Wie wahr, wie wahr.

Yoshi: Kein Verständnis habe ich hingegen für England. Aber dieses Land ist mir ohnehin schon seit langem ein Dorn im Auge.

Stephan: Wer bitte hat Verständnis für England?

Yoshi: Vielleicht die Engländer.

Stephan: Die können sich nicht mal entscheiden, ob sie eine maskuline Königin oder einen verweichlichten Premier haben wollen. Was würde wohl herauskommen, wenn die ein Kind bekommen würden ...

Yoshi:
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Trauerspiel: Es fehlen die einfachsten
Grundkenntnisse im EDV-Bereich

Ich will deinen aufregenden Gedankengang nicht unterbrechen, aber: Das qua-russische Kind des internationalen Ex-Tennisstars Boris Becker aus Deutschland, das ja auch in England stattfand, sieht ja – trotz solch eines Vaters – ganz menschlich aus. Dies nur als Hinweis am Rande.

Stephan: Ja, aber Boris hat als Säugling beim Fußballspielen mit Verwandten als Torwart herhalten müssen. Das erklärt im Übrigen auch die Deformation von Oliver Kahns Gesicht.

Yoshi: Woher nimmst du eigentlich immer diese ganzen Informationen?

Stephan: Ich hab da meine Beziehungen.

Yoshi: Ein guter Journalist verrät seine Quellen nie, hm?

Stephan: Ja, und ich auch nicht.

Yoshi: Und wie ist das mit David Beckham? Spielt der nicht auch ab und zu Fußball?

Stephan: Für England, nicht wahr?

Yoshi: Manchmal, ja. Apropos England ... Wusstest du eigentlich, dass in Großbritannien über eine Million Inder leben?

Stephan: Natürlich, ich habe ja Informanten.

Zum Weiterlesen: »Die Tischlersaga (Teil 3)«.

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